J.L. Vergnon

Reintönigkeit, Klarheit und feine Mineralität der Champagner, durchwegs Blanc-de-Blancs, sind nicht nur ein Grand Crus-Abbild aus Mesnil-sur-Oger, sondern zeugen auch om Stile des Hauses Vergnon. Ein Stil, der 1985 mit dem ersten eigenen Champagner seinen Anfang nahm und der über die letzten Jahre unter der gide des Betriebsleiters Christophe Constant - beispielsweise dank reiferer Trauben, dafür geringerer Dosageund Verzicht auf malolaktische Gärung - sowohl komplexer als auch pointierter wurde sowie von noch mehr Nachhall geprägt ist. Dies passt perfekt zu Champagner-Eigengewächsen, die so wohlklingende Namen tragen: Den Anfang macht der Brut Conversation mit frischem Bouquet und stoffig-kraftvollem, wie auch dem typischen mineralisch-salzigen Gaumenfluss. Der Extra Brut Eloquence lässt anklingen, dass es dabei noch umeine Prise mehr Finesse geht, als bei der Konversations- Cuvée: dank des längeren Hefeausbaus ein Musterbeispiel eines Côte des Blancs. Noch etwas mehr Resonanz lässt der Jahrgangschampagner Résonance (seit 2005) erwarten. Und der Jahrgangschampagner Confidence Brut Nature (seit 2002) vertraut voll und ganz auf die Kraft alter Reben und der Natur im jeweiligen Jahr: null Dosage. Vier Jahre auf der Hefe, die Hälfte in 300- oder 400-L- Barriques und diese Champagner erzählen nicht nur von den Jahrgangsunterschieden, sondern auch von der versprochenen Komplexität, der Präzision und dem druckvollen Nachhall eines Weltklasse-Vergnons.

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